Aktivitäten

Eine auf Gott zentrierte Zivilisation verwirklichen

Sukyo Mahikari glaubt, dass es ein sehr effektiver Weg ist, die heutige Gesellschaft zu verbessern, wenn sich die Menschen miteinander vereinen, um eine Zivilisation aufzubauen, die auf den universellen Prinzipien basiert. Mit dieser Vision setzen wir voraus, dass die Menschen in eine geistige Sichtweise die materielle Entwicklung und den Fortschritt integrieren, während sie gleichzeitig geistige Werte und den Glauben an Gott in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen.

Damit dieses Ziel, eine ausgewogene und harmonische Zivilisation, die strahlend und positiv wie die Sonne ist - eine „Yoko-Zivilisation” - erreicht werden kann, unterstützt Sukyo Mahikari verschiedene Aktivitäten (siehe unten).

Yoko-Anbaumethode

Die Verunreinigung der Umwelt und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper sind ernstzunehmende Bedrohungen im 21.Jahrhundert. Es wird zunehmend offensichtlicher, dass eine Landwirtschaft der Zukunft die respektvolle und harmonische Interaktion zwischen Mensch und Natur mit einschließen muss. 

Sukyo Mahikari unterstützt die Yoko-Anbaumethode, eine Form der biologischen Landwirtschaft, die den geistigen Aspekt mit einschließt. Ein Ziel dieser Methode ist, die giftigen Substanzen aus dem Boden zu entfernen und wieder eine gesunde Bodenbeschaffenheit herzustellen, so dass Erträge voller Vitalität und voller geistiger Energie gewährleistet sind. Die Yoko-Anbaumethode schließt folgendes mit ein:

  • Revitalisierung des Bodens mithilfe des Wahren Lichts.
  • Der Natur durch Dankbarkeit positive Vibrationen senden/entgegenbringen; ganz besonders den Pflanzen, dem Boden und den Mikroorganismen.
  • Der Einsatz von Kompost und ökologischer Methoden, die auf künstliche Düngemittel und Chemikalien verzichten.

Diese Yoko-Anbaumethode wird von Mitgliedern überall auf der Welt umgesetzt.

Gesundheit

Oftmals wird in den westlichen Teilen der Erde die geistige Komponente von Krankheiten vernachlässigt. Allmählich verändert sich jedoch diese Sichtweise. Indem immer mehr Menschen in die Prinzipien eingeführt werden, die das Universum lenken und leiten, geht Sukyo Mahikari davon aus, dass zukünftig mehr Menschen von einer stabilen Gesundheit und Wohlergehen profitieren werden.

Eine spezielle Yoko-Gesundheitsklinik ist im November 1989 in Takayama, Japan, eröffnet worden. Der professionelle Mitarbeiterstab (Ärzte, Krankenschwestern) setzt sich aus Mitgliedern von Sukyo Mahikari zusammen. Diese Klinik steht der örtlichen Gemeinschaft (Mitglieder und Nicht-Mitglieder) zur Verfügung. Wer dort im medizinischen Bereich tätig ist, wird dazu ermuntert, sein geistiges Wachstum fortzusetzen und für das Wohl seiner Patienten zu beten. 

Überall auf der Welt gibt es viele Organisationen und Einzelpersonen, die eine spirituelle Sichtweise hinsichtlich der Gesundheitsfürsorge anstreben. Sukyo Mahikari möchte gerne mit diesen Organisationen und Menschen zusammenarbeiten, um den ganzheitlichen Ansatz von Gesundheit, der die gegenseitige Verknüpfung von Geist, Psyche und Körper berücksichtigt, hervorzuheben.

Junge Menschen unterstützen und fördern

Sukyo Mahikari befürwortet, dass junge Menschen in einer Art und Weise unterstützt werden, dass sie erkennen, Kinder Gottes zu sein.

Sukyo Mahikari lehrt, dass die Situation von Kindern vorwiegend von „flussaufwärts“ abhängt. Damit sind ihre Eltern und Lehrer gemeint. Wenn man möchte, dass Kinder ihre wahre Natur und Verantwortlichkeiten als Kind Gottes verstehen, ist es wichtig, dass Eltern und Lehrer sich ebenfalls um das eigene geistige Wachstum bemühen. Indem Eltern und Lehrer ihren geistigen Aspekt weiter entwickeln und positive, unterstützende Vibrationen aussenden, können sie dazu beitragen, dass sich Kinder beschützt, selbstsicher und glücklich fühlen.

Durch ein Bewusstsein von den universellen Werten und deren Umsetzung in die Praxis/Tat werden junge Menschen in der Lage sein, im 21.Jahrhundert ein Paradies auf Erden zu verwirklichen.

Wissenschaft

Die Fortentwicklung von Wissenschaft und Technik sind eindrucksvolle Errungenschaften unserer jüngsten Geschichte. Entscheidungen bezüglich des Einsatzes von Wissenschaft und Technik werden heutzutage leider oftmals ohne tiefes Verständnis getroffen, welche Auswirkungen das auf lange Sicht auf Mensch und Natur haben wird.

Als Kōtama Okada 1959 die Organisation von Mahikari gründete, gab es nur wenige Wissenschaftler, die die göttlichen Offenbarungen, die er empfangen hatte, verstehen oder etwas damit anfangen konnten. Trotzdem bemühte sich Herr Okada Wissenschaftlern und anderen Experten die Lehren von Mahikari nahe zu bringen. Er sprach oft davon, dass Wissenschaftler und religiöse Menschen zusammenarbeiten sollten, um universelle Prinzipien zu entschlüsseln, mit denen verschiedenartigste Phänomene zu erklären wären.

Viele Vorhersagen von Kōtama Okada, die er hinsichtlich der Sackgassen, in die die Gesellschaft zukünftig geraten würde, haben sich bestätigt. Als Ergebnis dieser Deadlock-Situationen  und aufgrund von persönlichen Erfahrungen und neuer Forschungen in der Physik und auf anderen Gebieten, interessieren sich immer mehr Wissenschaftler für den geistigen Aspekt.

Ein Anliegen von Sukyo Mahikari ist, die Diskussion dahingehend auszuweiten, wie Wissenschaft und Technologie sich auf das Wohlergehen der Menschen auswirken und zwar nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern auch spirituell gesehen. Dadurch möchte Sukyo Mahikari Wissenschaftler und andere in der Gesellschaft dazu anregen, ein mehr auf den geistigen Aspekt ausgerichtete Sichtweise anzunehmen.

Ökonomie

Wohlstand und Wirtschaftskraft sind heutzutage weit verbreitete Ideale. Leider hat eine solche Haltung auch dazu geführt, dass viele natürlichen Ressourcen und Lebensformen rücksichtslos ausgebeutet wurden ohne auch nur einen einzigen Gedanken an zukünftige Generationen zu verschwenden.

Ökonomische Überlegungen ziehen oftmals   schwerwiegende Entscheidungen nach sich. Durch die Globalisierung ist es schwierig geworden, solchen Entscheidungen zu entrinnen.

Ein entsprechender Weg, ökonomische Probleme zu lösen, könnte in einer Einbeziehung von geistigen und ethischen Werten liegen. Es ist wichtig, bei allem auch an zukünftige Generationen zu denken und eine Lebensweise zu wählen, die in besserer Balance mit der Natur ist und die Ressourcen der Erde in einer verantwortungsbewussten Weise nutzt.

Die Vielzahl materieller Ressourcen und die reichen Geschenke der Natur sind dafür da, dass die Menschen den Himmel auf Erden verwirklichen können. Kōtama Okada hat erklärt, dass es Gottes Willen entspricht, materielle Ressourcen gerecht aufzuteilen, entsprechend der Notwendigkeit, und wie wichtig es ist, dass die Menschen stets ihrer inneren Natur als Kinder Gottes Ausdruck verleihen, indem sie großzügig sind. 

Sukyo Mahikari ermutigt die Menschen, dankbar zu sein für das, was sie haben und die Ressourcen der Erde nutzen mit dem Bewusstsein, dass viele davon bereits erschöpft sind. Die Mitglieder werden angeregt, Verschwendung zu vermeiden und Materialien sinnvoll zu nutzen.

Kooperation mit anderen Organisationen

Eines der Ziele von Sukyo Mahikari ist, den Dialog zwischen den verschiedenen Religionen und spirituellen Organisationen aufzunehmen, um Barrieren zu überwinden.

Im August 2000 war Sukyo Mahikari einer der Sponsoren des „Millennium World Peace Summit of Religious and Spiritual Leaders” im UN-Hauptquartier in New York. 

Im Mai 2008 nahm die Organisation am dritten Forum des „Global Network of Religions for Children” (GNRC) in Hiroshima, Japan, teil. Etwa 500 Teilnehmer nahmen daran teil: religiöse Persönlichkeiten, Repräsentanten von UNICEF, der UNESCO und anderen UN Vereinigungen und eine Gruppe junger Menschen. Auf diesem Forum wurde in zahlreiche interkulturelle und interreligiöse Aktivitäten eingeführt, mit der Absicht, das gegenseitige Verständnis und den Frieden zu befördern.

Heute ist die Kooperation zwischen Religionen und spirituellen Organisationen in vielen Bereichen schon fast alltäglich geworden und der Wunsch nach Einheit und Frieden verbreitet sich. Das sind wunderbare Neuigkeiten für uns Menschen!

Es gibt viele Wege, aber nur eine Wahrheit und diese ist Gott. Kōtama Okada sagte, dass sich die Welt zu einem besseren Ort entwickeln würde, wenn jeder Einzelne der beste Ausübende seiner religiösen Zugehörigkeit werden würde, denn in ihrem Kern haben alle Religionen denselben Ursprung.

Das „Yoko Civilisation Research Institute”

Um für jeden Menschen eine bessere Welt schaffen zu können, ist es wichtig, Erfahrungen und Wissen auszutauschen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten. 

1973 gründete Kōtama Okada die „Yoko Civilisation Research Association” mit dem Wunsch, ein geeignetes Forum zu schaffen, um unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen auszutauschen und gemeinsame Werte herauszufiltern. Diese Vereinigung war der Vorläufer des „Yoko Civilisation Research Institute”, das Keishu Okada 1985 eröffnete.

Das „Yoko Civilisation Research Institute” unterstützt Forschungen und den Dialog, um die Einbeziehung geistiger Werte in Wissenschaft, Medizin, Landwirtschaft, Ökonomie, im Bildungswesen, in der Politik und in andere Bereiche menschlichen Strebens voranzubringen.

Bis heute fanden vier internationale Konferenzen statt, die ersten drei in Takayama, Japan. Das Thema der ersten Konferenz (1986) lautete „Die Gestaltung der Zukunft der Menschheit“ , 1989 hieß es „Was bedeutet es, ein Mensch zu sein?“ und 1999 wurde das Thema „Leben und Umwelt“ diskutiert.

Die vierte inter­nationale Konferenz wurde 2005 in Japan auf der Insel Awaji durchgeführt und hatte zum Thema „Wissenschaft und Reli­gion in Zeiten der Krise“.Mehr als dreißig führende Experten aus Japan, Europa und den Vereinigten Staaten – darunter Phy­siker, Wissenschaftler, Umweltschützer und Theologen – unter­suchten in intensiven Diskussionen die Rolle von Wissenschaft und Religion in Beziehung zu den vielen Problemen, mit denen die Menschheit zu Beginn des 21.Jahrhundert konfrontiert ist.

1993 fand in Europa, Luxemburg, eine Regionalkonfe­renz mit dem Thema „Menschliche Verantwortungen im 21.Jahrhundert“ statt. Im Jahr 2008 wurde in São Paulo, Brasilien, eine lateinamerikanische Regionalkonferenz mit dem Problemfeld „Leben und Umwelt“ veranstaltet.

Kleinere Konferenzen, Symposien und Seminare werden ebenfalls durch das Institut organisiert. So fand 2010 in Takayama, Japan, eine Tagung mit dem Titel „Konventionelle und ökologische Landwirtschaft –eine Neuorientierung” statt. 1994 organisierte die europäische Abteilung des „Yoko Zivilisations-Forschungs-Instituts“ in Zusammenarbeit mit lokalen Vertretern der Öffentlichkeit und den Kirchen in Assisi, Italien, ein Seminar über „Spirituelle Werte: Hoffnung für die Menschheit“. 

Das Hikaru Gedenkmuseum

Das Hikaru Gedenkmuseum (Museum des Lichts) liegt am Stadtrand von Takayama. Es wurde im Jahre 1999 offiziell von Keishu Okada eingeweiht.

Neben Erinnerungsstücken aus dem Leben und Wirken von Kōtama Okada zeigt das Museum im Saal für Weltgeschichte eine Sammlung von Artefakten großer Kulturen vergangener Zeiten (Mesopotamien, Griechenland, Ägypten, Indus-Tal, China, Zentralamerika, Andenregion). Viele von ihnen lassen erahnen, wie groß der Wunsch früherer Kulturen verankert war, Gott zu verehren. Es gibt auch eine Ausstellung japanischer Keramik aus der Jomon-Kultur.

In einem anderen Saal wird die geologische Geschichte der Region Hida-Takayama dargestellt, in der die ältesten Fossilien und Felsformationen Japans gefunden wurden. Außerdem finden wechselnde Ausstellungen japanischer Kunst statt; das Museum verfügt über umfassende Sammlungen.